Nüsse und Samen

Nüsse und Samen waren schon immer Bestandteile der menschlichen Ernährung. Aus der gesunden Küche sind sie gar nicht mehr wegzudenken.

Was ist der Unterschied zwischen Nüssen und Samen?

Nüsse und Samen sind eigentlich dasselbe, nämlich der Teil einer Frucht, die für die Vermehrung der betreffenden Pflanze sorgt. Es ist der Fortpflanzungsteil einer Pflanze. Unter der Sammelbezeichnung „Nuss“ fasst man ganz verschiedenartige Früchte zusammen.

Die Erdnuss gehört beispielsweise zu den Hülsenfrüchten. Sie wachsen in die Erde hinein, daher kommt auch der Name „Erd-Nüsse“. Im Handel gibt es geröstete, ungeröstete, gesalzene, mit und ohne Schale.

Die Walnuss, Kokosnuss und die Pistazie zählen zu den Steinfrüchten. Das besondere an der Walnuss ist, das sie bis zur Reife von einem stark gerbsäurehaltigen, grünen Fruchtfleisch umgeben ist. Bis November kann man frische, das ganze Jahr über getrocknete Walnüsse kaufen.

Die Muskatnuss zählt zu den Samen einer Beerenfrucht. Mandeln, Paranüsse, Pekanüsse, Cashewkerne, Sesam, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Pinienkerne, Bockshornklee, Kardamonsamen, Mohn, Maronen, Leinsamen und Korianderkörner zählen auch zu Nüssen und Samen.

Was macht die Nüsse und Samen so wertvoll?

Sie enthalten viele Vitamine  der B-Gruppe sowie die fettlöslichen Vitamine A und E, sowie zwischen 20 bis 30% hochwertiges Eiweiß. An Mineralstoffen enthalten sie Calcium, Magnesium, Eisen, Jod und Mangan. Nüsse und Samen enthalten mehr Mineralstoffe als die meisten anderen Lebensmittel. Sie haben einen hohen Fettanteil und lebensnotwendige Fettsäuren, z.B. die Linolsäure. Daher sind die kaltgepressten Öle von Nüssen und Samen besonders wertvoll. In der Zusammensetzung unterscheiden sich die verschiedenen Öle nicht wesentlich aber vielmehr im Geschmack. Walnuss- und Haselnussöl haben einen sehr ausgeprägten Geschmack. Sonnenblumenöl schmeckt ziemlich neutral und passt auch in größeren Mengen an alle Speisen.

Die Öle sollten nur in kleinen Mengen gekauft werden, da sie schneller ranzig werden als die Speiseöle. Nach Anbruch sollten sie im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Die Nüsse sollten am besten mit der Schale gekauft werden, denn die Schale wirkt auf natürliche Weise konservierend. Vom Kauf gemahlener oder gehackter Nüsse ist abzuraten, denn die Schadstoffbelastung kann noch höher sein als bei geschälten Kernen. Außerdem verderben sie leichter und deshalb sollte man den ganzen Nüssen immer den Vorzug geben. Sie sollten kühl, trocken und dunkel gelagert werden.

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