Basenüberschüssige Ernährung

Die basenüberschüssige Ernährung reguliert  den Säure-Basen-Haushalt

  • Bei der basenüberschüssigen Ernährung besteht die Ernährung zu 70-80% aus basischen Lebensmitteln
  • Dadurch wird eine Übersäuerung verhindert bzw. wird eine bestehende Übersäuerung abgebaut.
  • Das Ziel ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt
Gemüse – basische Ernährung

Die säurehaltigen Lebensmittel werden zum größten Teil gemieden.

Eine basenüberschüssige Ernährung entsäuert folgende Organe:

  • das Bindegewebe,
  • die Lymphe,
  • den Dünndarm und
  • alle anderen Organe und Körperbereiche, die einen basischen pH-Wert benötigen.
  • Unsere Magensäureproduktion im Magen reguliert sich und
  • Im Dickdarm und in der Scheide können sich die nützlichen Bakterien ansiedeln, die für das erforderliche saure Milieu sorgen.

Doch wie entsteht eine Übersäuerung und wie kann die basenüberschüssige Ernährung hier Abhilfe schaffen?

Wir vergleichen Fastfood oder basische Ernährung

Jede Mahlzeit, die Du isst, wird in Deinem Körper fein säuberlich getrennt. Die brauchbaren Stoffe verwendet er und die Unbrauchbaren fliegen raus. Dieser Vorgang nennt man Stoffwechsel.

Nehmen wir einmal an, Du isst einen Burger, ein super Beispiel für eine sehr säurebildende Mahlzeit.

Der Burger besteht in der Hauptsache aus:

  • Weißem Brötchen, Käse, Fleisch, Ketchup, Mayonnaise. Dazu kommt eine Vielzahl künstlicher Zusätze wie Geschmacksverstärker, Stabilisatoren, schlechte Fette, Konservierungsmittel, Säureregulatoren usw.
  • Alle diese Zutaten sind extrem säurebildend,

Was passiert jetzt mit dem Burger in unserem Körper?

Bei der Verdauung und Verstoffwechslung des Burgers entstehen im Körper jede Menge Säuren! Kann unser Körper diese Säureflut nicht abbauen kommt es zur Übersäuerung.

Leider können die entstehenden Säuren nicht so einfach wieder ausgeschieden werden. Sie müssen zumeist erst neutralisiert werden, damit ihre ätzenden Eigenschaften die Zellen nicht schädigen können.

  • Unser Körper neutralisiert diese Säuren mit seinen rpereigenen basischen Mineralstoffen wie zum Beispiel Calcium, Kalium und Magnesium.  Eigentlich benötigt unser Körper aber genau die Vielzahl an Mineralstoffen, um den täglich anfallenden lebenswichtigen Aufgaben gerecht zu werden.

Aber was machst Du ?

Du opferst diese wertvollen Mineralstoffe für die Verstoffwechselung eines Burgers! 

Denke daran: Übersäuerung führt zu Mineralstoffmangel

Wenn der Burger eine Ausnahme darstellt ist das für deinen Organismus kein Problem. Versorgst Du Deinen Körper tagtäglich mit ausreichend Mineralstoffen, dann darfst Du natürlich auch hin und wieder einen Burger oder eine Pizza essen. Besteht Dein Speiseplan aus einer basenüberschüssigen Ernährung, dann dürfte dieser Burger kein Problem für Denen Organismus darstellen.

Meistens ist dies aber nicht der Fall, unser Körper ist durch die „moderne“ Ernährung mit Mineralstoffen eher unterversorgt. Sei ehrlich zu dir selbst und überlege wann Du den letzten Burger oder die letzte Pizza gegessen hast und wie viel Obst und Gemüse isst Du täglich?

Unsere moderne Ernährung besteht leider größtenteils aus ähnlich säurebildenden Mahlzeiten wie Pizza, Kebab, Fertiggerichte.

Cola, Limo und Kaffee werden tagtäglich mehrmals und literweise getrunken und gehören nicht zu einer basenüberschüssigen Ernährung.

  • Mineralstoffe in einem modern ernährten Körper sind Mangelware.
  • Die Folge ist eine Säureflut im Organismus.
  • Große Mengen Puffersubstanzen und auch Mineralstoffe werden benötigt, um all die eintreffenden Säuren zu neutralisieren.
  • Der Körper versucht verzweifelt, sein Säure-Basen-Gleichgewicht zu halten.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Der Körper holt es sich aus seinem eigenen Mineralstoffdepot,

  • Er holt sich die Mineralstoffe aus den Knochen
  • Oder aus den Zähnen.
  • Aus dem Haarboden, den Blutgefäßen oder aus den Organen.
  • Damit riskiert er langfristig schwere Schäden wie z. B. Karies, Krampfadern, Haarausfall, Osteoporose, brüchige Fingernägel, Bandscheibenleiden, Arteriosklerose usw.
  • Doch bleibt ihm nichts anderes übrig, um sich kurzfristig am Leben zu halten.

Denn das Blut muss basisch bleiben, koste es, was es wolle. Andernfalls wäre tatsächlich eine Azidose die Folge und damit unter Umständen der baldige Tod.

  • Deshalb lassen wir die leeren Kohlenhydrate weg und essen Lebensmittel mit vielen Vitalstoffen und Baustoffen. Das nennt man basenüberschüssige Ernährung.

Wie soll die basenüberschüssige Ernährung aussehen?

➔ Eine abwechslungsreiche, ausgewogene Mischkost!

Reichlich: pflanzliche Lebensmittel, Gemüse, Salat,

Nüsse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, stilles Wasser, Vollkornprodukte oder Quinoa, Hirse, Amaranth.

Wenig: tierische Lebensmittel (Milch, Milchprodukte),

Fleisch, Geflügel, Meeresfisch, Bio-Eier

Keine: Süßigkeiten, Fastfood, Snackprodukte, gesüßten Getränke, schlechte Fette und schlechte Öle

Dieser Beitrag ist nur eine kurze Erläuterung zur basenüberschüssigen Ernährung. Willst Du noch mehr Infos darüber haben dann lese die weiteren Beiträge.

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