Ernährungsfehler beheben können

Ernährungsfehler, die du unbedingt vermeiden solltest

Ernährungsfehler

Kennen / Können / Tun

Damit du an deinen Ernährungsfehlern etwas ändern kannst musst du sie erst einmal kennen. Du bist vielleicht der Meinung dich gesund zu ernähren, aber wunderst dich darüber, dass du häufig müde, schlapp energielos bist oder sogar häufiger erkrankst als vorher.

Ich möchte dich auf häufige Ernährungsfehler aufmerksam machen, so lernst du Deine Fehler kennen und weißt wie Du sie beheben kannst. Weiterhin lernst Du Dich richtig und gesünder zu ernähren. Danach kannst Du Deine Ernährungsweise entsprechend anpassen. Denn erst wenn Du Deine Fehler kennst, kannst Du etwas dagegen tun.

Bei der Vielzahl der Angebote bezüglich gesunder Ernährung weißt du nicht mehr was ist richtig oder falsch ist. Willst Du Dich gesund ernähren, weißt aber nicht wie du es richtig umsetzen sollst?

Ernährungsfehler: Zu wenig trinken

Trinke 0,3 ml stilles Wasser pro Kilo/Körpergewicht  unabhängig von allen anderen Getränken, die Du zu Dir nimmst.

So werden die eingelagerten Gifte und Säuren schnellstmöglich aus Deinem Körper ausgeschieden, das Blut zirkuliert besser und die Vitalität wird erhöht.

Ernährungsfehler – Süße Getränke

Trinke keine süßen Getränke wie Cola, Fanta, gesüßten Säfte usw. Diese Getränke stellen für deinen Körper aufgrund ihres hohen Zuckergehalts eine große Belastung da. Du solltest sie meiden. Zucker belastet deine Bauchspeicheldrüse, zerstört deine Darmflora und führt natürlich zu Übergewicht.

Ernährungsfehler – Zu viel Kaffee oder schwarzer Tee

Reduziere Kaffee und schwarzen Tee

Beide Getränke sind sehr säurebildend und sollten gemieden werden. Reduziere sie auf ein Minimum und trinke höchstens zwei Tassen davon. Zwischen ca. 5.00 Uhr am Morgen und ca. 12.00 Uhr am Mittag ist die Säureausleitung des Körpers besonders intensiv. Daher sollten diese Getränke – wenn überhaupt – möglichst nach 12.00 Uhr getrunken werden, da sie ansonsten die Ausleitung der Säuren beeinträchtigen.

Ernährungsfehler – Zu viel Kuhmilch

Trinke wenig bis keine Kuhmilch! 

Diese Milch zählt zu den bekanntesten Nahrungsmittel-Allergenen, sie wirkt stark schleimend und ist – wie alle tierischen Eiweiße – zusätzlich schwer verdaulich, wodurch Dein Verdauungssystem unnötig belastet wird. Das Gleiche gilt natürlich auch für Milchprodukte wie Käse, Joghurt, Quark etc. Pflanzliche „Milch“sorten wie Soja- Reis- oder Hafermilch sind gute Alternativen. Ich empfehle dir besonders die Mandelmilch aufgrund ihrer basischen Wirkung.

Ernährungsfehler – Zu viel Weißmehl

Esse statt Weizenbrot besser Dinkelbrot und toaste das Brot vor dem Verzehr. Dinkelbrot ist leichter verdaulich als Weizenbrot. Das Toasten des Brotes erhöht die Verdaulichkeit noch mehr (das gilt für jedes Brot).

Ernährungsfehler – Zu viel tierisches Eiweiß

Insgesamt solltest du tierisches Eiweiß (Fleisch, Fisch, Wurst, Eier) nicht häufiger als 2x wöchentlich verzehren. Entweder mittags zum Salat oder abends zum Gemüse.

Die Verstoffwechselung von tierischem Eiweiß kostet deinen Körper zum einen viel Energie, da es schwer verdaulich ist, zum anderen ist tierisches Eiweiß ein starker Säurebildner und belastet deinen Organismus sehr. Bis das Eiweiß verdaut ist dauert es 48 Stunden, bis es aus der Blutbahn verschwindet, dauert 72 Stunden.

Ernährungsfehler – Zu viel Schweinefleisch

Esse wenig bis kein Schweinefleisch oder daraus hergestellte Wurstwaren. 

Schweinefleisch enthält größere Mengen Arachidonsäure. Hierbei handelt es sich um eine Fettsäure, die entzündungsfördernde Eigenschaften hat. Falls du bereits unter Entzündungsprozessen leidest, dann solltest du Schweinefleisch besonders meiden.

Ernährungsfehler: Schlechte Fette

Verwende ausschließlich hochwertige Fette

Jede einzelne Körperzelle ist auf hochwertige Fette angewiesen, um ordnungsgemäß funktionieren zu können. Ein gutes Omega-3-Öl ist ebenfalls wichtig. Hochwertige kurz- und mittelkettige Fettsäuren werden ferner zur Stabilität der Zellwände benötigt. Praktisch sieht der „Ölwechsel“ also so aus:

Verwende ideale Fette zum Braten, für höhere Temperaturen sind Kokosöl  und Ghee geeignet. Für niedrige Temperaturen eignet sich das Olivenöl oder Butter. Alle anderen Öle solltest du nur erwärmen. Öle mit einem hohen Omega-3-Anteil (Omega-3-Öl, Leinöl, Hanföl) finden ausschließlich in der kalten Küche Verwendung, z.B. im Salat, Quark, Joghurt, Smoothie.

Ernährungsfehler: Zu wenig Salat

Esse  am besten täglich mittags vor der Hauptmahlzeit (oder als ausschließliche Mahlzeit) einen frischen Salat.

Salat ist ein ausgezeichneter Lieferant für Vitalstoffe und aktive sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Stoffe haben vielfältige Wirkungen. So können sie freie Radikale entschärfen, sie können entzündungshemmend wirken und manche haben sogar eine krebsbekämpfende Wirkung.

Ein Salat mit einem hochwertigen Öl-Zitrone/Apfelessig-Dressing ist deutlich leichter verwertbar als ein Salat mit Sahne- oder Joghurtdressing.

WICHTIG: Bei einem geschwächten Verdauungssystem sollte abends nach 18:00 Uhr auf keinen Fall Salat (Rohkost) gegessen werden, da die Verdauungsenergie zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich abgenommen hat. Wird nun der Salat nicht mehr schnell genug verstoffwechselt, beginnt er im Darm zu faulen und löst Gärungsprozesse aus. Diese können sich dann im Laufe des nächsten Tages in Form von Blähungen bemerkbar machen.

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