Frisches Obst

Woran erkennt man frisches Obst und Gemüse?

Obst sollte nur frisch und reif verzehrt werden, denn nur dann wird es von unserem Organismus basisch verstoffwechselt. Ideal wäre natürlich, frisches Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt direkt vom Erzeuger oder im Hofladen zu kaufen. Aber leider werden die Früchte meistens unreif geerntet. Uns wird dann erklärt, dass die Früchte bis zum Verkauf der Ware nachreifen. Ist das wirklich wahr?

frisches Obst

Bekommen wir wirklich frisches Obst oder faules Obst?

Welche Früchte reifen nach?

Dies gelingt nur, wenn die Früchte bereits vorgereift und unbeschädigt sind. Deshalb sollte man grasgrüne Früchte im Geschäft liegen lassen (außer Banane).

  • Aprikosen, Nektarinen, Pfirsiche
  • Avocados
  • Bananen
  • Birnen
  • Kaki
  • Kiwi
  • Mango und Papaya
  • Pflaumen
  • Tomaten

Welche Früchte reifen nicht mehr nach?

Die meisten Gemüse und Salate verderben.

  • Ananas
  • Auberginen
  • Beeren
  • Gurken
  • Kirschen
  • Paprika
  • Trauben
  • Zitrusfrüchte (Orangen, Mandarinen, Zitrone)

Man sollte auf die Schnittstelle achten zum Beispiel bei Spargel, Blumenkohl, Kohl, Zucchini und Salat. Bei frischem Obst ist die Schnittstelle nicht eingetrocknet und braun.

Bei Äpfel, Kirschen, Paprika und Trauben sollten die Stiele als frisch abgeschnitten erkennbar sein, Kirschen sollten leuchtend glänzen,  Äpfel und Trauben sollten hingegen matt schimmern. Auch bei Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen sind die matt schimmernden Früchte sehr viel frischer.

Bei der Ananas sollten die Blätter saftig grün sein und die Frucht sollte kräftig gelbgrün gefärbt sein. Die Schnittstelle muss frisch sein und darf kein Schimmel aufweisen. Lässt sich das innere Blatt problemlos raus ziehen ist sie reif. Will die Ananas ihr Blatt allerdings nicht hergeben, ist sie unreif und bleibt besser im Laden.

Honigmelone: erkennt man an ihrem aromatischen Duft!

Wassermelone: beim Klopfen sollte sie einen hohlen Klang erzeugen. Allerdings ist nicht sicher ob sie auch gut schmeckt. Wassermelone mit tiefschwarzen Kernen sind reich an vielfältigen Mineral- und Vitalstoffen insbesondere Magnesium, Zink und Eisen. Essen sie die Kerne daher mit! Die Kerne können auch gesammelt werden und später eventuell geröstet über ein Müsli oder Salat streuen.

Avocados sollten vorgereift sein und einen kleinen Stielstummel besitzen, ist der Stiel eingetrocknet oder fehlt ganz liegt die Avocado zu lange beim Händler (Empfehlung Sorte Hass). Die Avocado reift zu Hause an einem warmen Ort nach. Um die Reifung zu beschleunigen kann man die Avocado gemeinsam mit einem Äpfelchen in eine Papiertüte oder in Zeitungspapier wickeln und an einem warmen Ort reifen lassen. Äpfel geben Ethylen ab, das sog. Reifegas. (unter anderem auch Birnen, Nektarinen, Feigen, Passionsfrüchte, Pfirsiche, Pflaumen etc.)

Deshalb frische Äpfel nicht mit Brokkoli und Blumenkohl zusammen legen!

Reife Avocados können noch für ein paar Tage in den Kühlschrank (weniger kalten Bereich). Dort stoppt der Reifeprozess, 2-3 Stunden vor dem Verzehr wieder rausnehmen. Eine unreife Avocado hat im Kühlschrank nichts zu suchen!

Beim Einkauf von frischem Obst auf folgendes achten:

  • Unreife Früchte meiden, von denen die nicht mehr nachreifen
  • Schnittstelle betrachten, sie dürfen nicht eingetrocknet oder braun sein.
  • Die Stiele sollten frisch abgeschnitten sowie grün- oder hellbraun sein
  • Die Ananas darf nicht grau wirken und sollte nicht grasgrün sein.
  • Äpfel und Trauben, Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen sollten matt schimmern, Kirschen sollten leuchtend glänzen und die Honigmelone sollte einen aromatischen Duft haben

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