Säuren-Basen-Haushalt Teil 2

Säure-Basen-Haushalt – Teil II

Durch was kommt eine Übersäuerung zustande?
Säuren Basen Haushalt Teil 2:

Eine Übersäuerung kann viele Ursachen haben, ich möchte Dir einige Beispiele aufzählen. Bewegungsmangel, Lichtmangel, Schlafmangel, Mangel an Entspannung, Mangel an zwischenmenschlicher Harmonie, falsche Atmung, Umweltgiftbelastungen, Medikamente und Chemikalienbelastung. Ja, sogar Stress sowohl körperlich wie auch geistiger Stress (Wut, Ängste, Trauer) kann die  Ursache für eine Übersäuerung sein. Hier im Säuren Basen Haushalt Teil 2 erfährst du mehr über die Ursachen und Folgen:

Im Beitrag Säure-Basen-Haushalt Teil 1 habe ich bereits von unseren Bausteinen berichtet und genau auf diese müsst ihr achten.

Dein Körper benötigt die Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und Vitalstoffe, denn wenn du zu wenig davon hast, fühlst du dich müde, schlapp und energielos.

Du läufst vielleicht auf 70% oder nur mit 40 PS  – du möchtest aber doch auf 100% oder 200 PS fahren.

Übersäuerung – die Ursache der meisten Gesundheitsprobleme

Übersäuerung steht ganz zu Beginn eines jeden Leidensweges, leider spürt man die Übersäuerung anfangs nicht. Der menschliche Organismus versucht über viele Jahrzehnte hinweg eine bestehende Übersäuerung zu kompensieren.

Dann schafft es dein Körper nicht mehr und es tauchen die ersten Symptome auf!

Die Funktionssysteme unseres Körpers benötigen ganz spezifische ph-Werte, um ihre vielfältigen Aufgaben im Organismus erfüllen zu können.

Der Magen ist „sauer“ und benötigt zur Erfüllung seiner Aufgaben einen anderen ph-Wert als die Bauchspeicheldrüse, die basisch ist. So hat der Dünndarm einen anderen ph-Wert als der Dickdarm.

Sämtliche  Organe und Körperbereiche haben ihren ganz speziellen ph-Bedarf, um optimal funktionieren zu können. Der Magen, die Scheide, die Muskel- und Organzellen und der Dickdarm sind sauer.

Du siehst wie wichtig der Säure-Basen-Haushalt für deinen Körper ist.

Worin besteht die Hauptaufgabe des Säure-Basen-Haushalts?

Unser Regulationssystem Säure-Basen-Haushalt hat die Aufgabe den optimalen ph-Wert in möglichst allen Körperbereichen zu halten. Um das zu erreichen, benötigt daber dein Körper sehr viel mehr Basen als Säuren.

➔ Daher wäre das optimale Verhältnis zwischen Säuren und Basen 20:80 Prozent, d.h. 20% Säuren und 80% Basen. Meistens ernähren wir uns aber genau im umgekehrten Verhältnis, nämlich 20% Basen und 80 % Säuren.

Wie kommt es zu einer Übersäuerung?

Das Säure-Basen-Verhältnis verschiebt sich dauerhaft in die falsche Richtung. Zur Übersäuerung kommt es wenn bei dir tagtäglich weitaus mehr Säuren als Basen im Körper anfallen. Die Säureflut überlastet die Regelmechanismen und dein Körper ist mit der Ausleitung der Säuren überfordert und dadurch übersäuert er.

Das Säure-Basen-Verhältnis ist dann nicht mehr 80:20 sondern es verschiebt sich in die falsche Richtung. Der Körper versucht nahezu bis zuletzt den korrekten Blut-pH-Wert von ca. 7,4 zu halten.

Denn schon eine geringe Änderung des Blut-pH-Wertes von unter 7,35 kann lebensgefährlich werden.

Die anderen Körperbereiche können aber schon längst chronisch übersäuert sein. Sie sind dann – wie oben erwähnt – entweder zu sauer (Bindegewebe, Lymphe, Dünndarm) oder zu wenig sauer (Scheide, Magen, Dickdarm).

Wusstet ihr, 

…dass jedem Schlaganfall oder Herzinfarkt eine Übersäuerung vorausgeht?

  • Die basische Ernährung verhindert eine Übersäuerung, sie hilft bei einer bestehenden Übersäuerung diese abzubauen. 
  • Das Ziel der basenüberschüssigen Ernährung ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt!

Lese hierzu unseren Bericht: Die basenüberschüssige Ernährung!

 

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