Wirkung von Tee

Wirkung von Tee

Kräutertees und ihre Wirkung auf unseren Organismus

Wir können auch über das Trinken unseren Körper stark beeinflussen. Denke doch einmal an die empfohlene Trinkmenge von 2-3 Liter am Tag. Wenn du täglich 2-3 Liter trinken sollst, überlegst du Dir sicher, welches Getränk für deinen Organismus günstig ist. Am gesündesten bleibt natürlich das stille Wasser, vorzugsweise noch gefiltert aber wir möchten auch gerne mal etwas anderes wie Wasser oder Wasser mit Zitrone oder Früchten trinken. In die engere Auswahl kommt dann natürlich Tee. Hier möchte ich dir die Wirkung von Tee beschreiben. Ich beschreibe die Wirkung von Kräutertees, da Kräutertee von unserem Körper, im Gegensatz zu Früchtetee, basisch verstoffwechselt wird.

Es gibt eine Menge Kräuter, aus denen sich ein wirkstoffreicher Tee herstellen lässt,  aber wie genau ist die Wirkung von Kräutertees? Hierzu einige Beispiele:

Brennnesselkraut: Das Kraut enthält die Mineralstoffe Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen, Kieselsäure. Es hat einen deutlichen Basenüberschuss wodurch eine Übersäuerung des Körpers abgebaut wird. Dieser Tee kann sehr gut beim Basenfasten getrunken werden.  Teezubereitung: 1-2 EL pro Tasse als Aufguß

Faulbaumrinde: Sie hilft bei Darmträgheit und Verstopfung. Teezubereitung: 1 TL pro Tasse kalt ansetzen, dann kurz aufkochen, abends 1-2 Tassen trinken.

Birkenblätter: Sie wirken entwässernd, das heißt durch seine Inhaltsstoffe schwemmt er Wasser aus, wodurch Wasseransammlungen im Körper sowie Ödeme abgebaut werden können. Teezubereitung:  1-2 TL pro Tasse als Aufguß

Bohnenkraut: Das Kraut wirkt appetitanregend, harntreibend und schweißtreibend. Teezubereitung: 1 TL pro Tasse, 10 Minuten ziehen lassen.

Baldrian: Er hilft bei nervösen Schlaf-, Magen- und Darmbeschwerden. Teezubereitung:  1 TL pro Tasse kurz aufkochen.

Wirkung weiterer Kräutertees:

Hirtentäschelkraut: Zur Förderung der Blutgerinnungsfähigkeit. Teezubereitung:  1 TL pro Tasse, 10 Minuten ziehen lassen

Gänsefingerkraut: Es hilft bei Magenstörungen und Monatsbeschwerden. Teezubereitung: 1 TL pro Tasse, 10 Minuten ziehen lassen

Spitzwegerich: Hilft bei Schnupfen, Husten, Asthma, Darmkatarrh. Teezubereitung:  1 TL pro Tasse, 15 Minuten ziehen lassen.

Kamillenblüten: Sie helfen bei Magen- und Darmstörungen sowie bei Blähungen. Teezubereitung: 1 TL pro Tasse, 10 Minuten ziehen lassen

Pfefferminze: Sie hilft bei Magen- und Darmstörungen und Blähungen und fördert die Gallebildung. Teezubereitung: 1 TL pro Tasse, 10 Minuten ziehen lassen.

Heidelbeerkraut: Sie helfen bei Verdauungsstörungen mit Durchfall. Teezubereitung:  1 TL pro Tasse kalt ansetzen, dann kurz aufkochen.

Frauenmantel: Es stärkt die Organe und reinigt das Blut. Teezubereitung:  1 TL pro Tasse, 10 Minuten ziehen lassen.

Weitere Kräutertees:

Löwenzahl: Enthält Bitterstoffe, Mineralstoffe und Vitamin-C. Die Bitterstoffe regen die Magen- und die Gallensaftproduktion an und unterstützen somit den Verdauungsvorgang. Außerdem wirkt der Tee leicht entwässernd. Teezubereitung: 1-2 TL pro Tasse als Aufguss.

Fenchel: Er hilft bei Husten, Magen- und Darmbeschwerden sowie bei Blähungen. Teezubereitung: 1 TL pro Tasse, 10 Minuten ziehen lassen.

Melisse: Sie hilft bei Magen- und Darmstörungen, sowie bei Blähungen. Melisse wirkt schlaffördernd. Teezubereitung: 1 TL pro Tasse, 10 Minuten ziehen lassen.

Teufelskralle: Sie wirkt entzündungshemmend, zur Linderung bei Gelenkentzündungen und bei Rheuma. Teezubereitung: 1 TL mit ½ Liter Wasser überbrühen, über Nacht ziehen lassen.

Zinnkraut: Enthält sehr viel Kieselsäure, die im Bindegewebe des Menschen enthalten ist, um dort das Bindegewebe straff zu halten. Teezubereitung: 1-2 TL pro Tasse kurz aufkochen.

Dies ist nur eine kleine Auswahl an Tees, die auf unseren Organismus wirken.

Wenn du abnehmen möchtest, solltest du die Teesorten, die appetitanregend wirken, meiden.

Das sind:

Basilikumkraut, Bohnenkraut, Dillkraut, Enzianwurzel, Estragon, Hopfen, Isländisches Moos, Kalmus, Lorbeer, Schafgarbe, Tausendgüldenkraut, Wegwartewurzel, Wermut.

Hier gehts zur nächsten Seite mit dem Thema: Zucker und unsere Gesundheit